Aktuelle Sicherheitslücken und Schwachstellen mit technischen Details und Handlungsempfehlungen.
CVE-2026-65400
CVSS: 9.8
Critical
CVE-2026-65400 – Kritische Schwachstelle in Apple macOS Screen Sharing
Ein Angreifer im selben Netzwerk kann sich ohne gültige Anmeldeinformationen am Screen Sharing von macOS anmelden. Die Schwachstelle betrifft macOS Sequoia, Sonoma und Tahoe und wurde durch verbessertes State Management behoben.
CVE-2026-65400 – Kritische Schwachstelle in Apple macOS Screen Sharing
Ein Angreifer im selben Netzwerk kann sich ohne gültige Anmeldeinformationen am Screen Sharing von macOS anmelden. Die Schwachstelle betrifft macOS Sequoia, Sonoma und Tahoe und wurde durch verbessertes State Management behoben.
Zusammenfassung
CVE-2026-65400 ist eine kritische Schwachstelle in Apple macOS, die es einem Netzwerkangreifer ermöglicht, sich ohne gültige Anmeldedaten am Screen Sharing (Bildschirmfreigabe) zu authentifizieren. Der Fehler liegt in der Verwaltung des Zustands der Authentifizierung. Apple hat das Problem durch ein Update der Zustandsverwaltung behoben.
Die Schwachstelle wurde mit einem CVSS-Score von 9,8 (Critical) bewertet.
Technische Details
Der Angriff nutzt eine fehlerhafte Zustandsverwaltung im Authentifizierungsmechanismus von macOS Screen Sharing. Ein Angreifer, der sich im selben Netzwerk wie das Zielgerät befindet, kann den Authentifizierungsprozess umgehen und eine Verbindung zum Bildschirm des Opfers herstellen – ohne Benutzername oder Passwort.
Dies ermöglicht potenziell:
Vollständigen Zugriff auf den Bildschirm des Opfers
Einsicht in vertrauliche Daten
Fernsteuerung des Systems über die Screen-Sharing-Verbindung
Betroffene Systeme
Produkt
Betroffene Version
Gefixte Version
macOS Sequoia
< 15.7.9
15.7.9
macOS Sonoma
< 14.8.9
14.8.9
macOS Tahoe
< 26.6.1
26.6.1
Empfehlungen und Maßnahmen
Sofortiges Update: Aktualisieren Sie betroffene Mac-Systeme umgehend auf die entsprechende gefixte Version:
macOS Sequoia 15.7.9
macOS Sonoma 14.8.9
macOS Tahoe 26.6.1
Screen Sharing deaktivieren: Wenn Screen Sharing nicht benötigt wird, deaktivieren Sie die Funktion unter Systemeinstellungen > Allgemein > Freigaben.
Netzwerksegmentierung: Stellen Sie sicher, dass Screen-Sharing-Dienste nicht aus unsicheren Netzwerken erreichbar sind.
Überwachung: Prüfen Sie Systemlogs auf unerlaubte Screen-Sharing-Verbindungen (Clientes in /var/log/system.log).
CVE-2026-33824: Kritische Schwachstelle in Windows IKE Extension
Double-Free-Schwachstelle in der Windows IKE-Erweiterung ermöglichtgetCode-Ausführung über das Netzwerk ohne Authentifizierung.
Affected:Microsoft Windows Server 2025 10.0.26100.0 <10.0.26100.32690, Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation) 10.0.26100.0 <10.0.26100.32690...
Exploit bekanntPatch verfügbar
CVE-2026-33824
CVSS: 9.8Critical
CVE-2026-33824: Kritische Schwachstelle in Windows IKE Extension
Double-Free-Schwachstelle in der Windows IKE-Erweiterung ermöglichtgetCode-Ausführung über das Netzwerk ohne Authentifizierung.
Zusammenfassung
Eine kritische Schwachstelle mit dem Bezeichner CVE-2026-33824 wurde in der Windows IKE Extension (Internet Key Exchange) von Microsoft entdeckt. Die Schwachstelle mit einem CVSS-Score von 9.8 (Kritisch) erlaubt es einem nicht-authentifizierten Angreifer, beliebigen Code über das Netzwerk auszuführen. Betroffen sind zahlreiche Windows-Server- und Client-Versionen von Windows Server 2016 bis Windows Server 2025 sowie Windows 10 und Windows 11 in verschiedenen Editionen.
Microsoft hat Sicherheitsupdates bereitgestellt, die die Schwachstelle beheben. Aufgrund der Schwere und der Weiträufigkeit der betroffenen Systeme wird eine sofortige Aktualisierung dringend empfohlen.
Technische Details
Die Schwachstelle ist ein Double-Free-Fehler in der Windows IKE Extension (IPsec). Ein Double-Free tritt auf, wenn derselbe Speicherbereich zweimal freigegeben wird, was zu unvorhersehbarem Verhalten führen kann — insbesondere zu Speicher corruption, die ein Angreifer zur Code-Ausführung (Remote Code Execution) ausnutzen kann.
Angriffsvektor: Netzwerk (IPsec/IKE)
Voraussetzungen: Keine Authentifizierung erforderlich
Auswirkung: Ausführung beliebigen Codes mit den Berechtigungen des betroffenen Dienstes
Schweregrad: CVSS 3.1 — 9.8 (Kritisch)
Die Schwachstelle betrifft die Komponente, die den Internet Key Exchange (IKE)-Protokoll-Austausch für IPsec-Verbindungen verarbeitet. Da IKE-Ports (UDP 500/4500) standardmäßig für VPN-Verbindungen geöffnet sind, ist die Angriffsfläche bei exponierten Systemen besonders groß.
Betroffene Systeme
Produkt
Betroffene Version
Aktualisierung auf
Windows Server 2025
10.0.26100.0
10.0.26100.32690
Windows Server 2025 (Server Core)
10.0.26100.0
10.0.26100.32690
Windows Server 2022
10.0.20348.0
10.0.20348.5020
Windows Server 2022 23H2 (Server Core)
10.0.25398.0
10.0.25398.2274
Windows Server 2019
10.0.17763.0
10.0.17763.8644
Windows Server 2019 (Server Core)
10.0.17763.0
10.0.17763.8644
Windows Server 2016
10.0.14393.0
10.0.14393.9060
Windows Server 2016 (Server Core)
10.0.14393.0
10.0.14393.9060
Windows 11 Version 25H2
10.0.26200.0
10.0.26200.8246
Windows 11 Version 24H2
10.0.26100.0
10.0.26100.8246
Windows 11 Version 23H2
10.0.22631.0
10.0.22631.6936
Windows 11 version 22H3
10.0.22631.0
10.0.22631.6936
Windows 11 version 26H1
10.0.28000.0
10.0.28000.1836
Windows 10 Version 22H2
10.0.19045.0
10.0.19045.7184
Windows 10 Version 21H2
10.0.19044.0
10.0.19044.7184
Windows 10 Version 1809
10.0.17763.0
10.0.17763.8644
Windows 10 Version 1607
10.0.14393.0
10.0.14393.9060
Empfehlungen und Maßnahmen
Sofortige Maßnahmen
Sicherheitsupdates installieren — Die von Microsoft bereitgestellten Patches beheben die Schwachstelle. Aktualisieren Sie alle betroffenen Systeme umgehend über Windows Update oder WSUS.
Priorisierung: Server-Systeme mit Exposition im Internet (z. B. VPN-Server mit geöffneten UDP 500/4500) haben höchste Priorität.
Mittelfristige Maßnahmen
Netzwerk-Überwachung — Überwachen Sie IPsec/IKE-Traffic auf ungewöhnliche Aktivitäten und Exploit-Versuche.
Zugriff kontrollieren — Beschränken Sie den Zugriff auf IKE-Ports über Firewall-Regeln auf bekannte VPN-Peer-Adressen.
Systeminventarisierung — Stellen Sie sicher, dass alle betroffenen Systeme identifiziert und aktualisiert werden.
Notfallmaßnahmen (falls Patch nicht sofort möglich)
Deaktivieren Sie IPsec/IKE auf betroffenen Systemen, sofern nicht betriebsnotwendig.
Isolieren Sie betroffene Systeme in einem Segment mit eingeschränktem Netzwerkzugriff.
Betroffene Systeme:Microsoft Windows Server 2025 10.0.26100.0 <10.0.26100.32690, Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation) 10.0.26100.0 <10.0.26100.32690, Microsoft Windows Server 2022 10.0.20348.0 <10.0.20348.5020, Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation) 10.0.25398.0 <10.0.25398.2274, Microsoft Windows Server 2019 10.0.17763.0 <10.0.17763.8644, Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation) 10.0.17763.0 <10.0.17763.8644, Microsoft Windows Server 2016 10.0.14393.0 <10.0.14393.9060, Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation) 10.0.14393.0 <10.0.14393.9060, Microsoft Windows 11 Version 25H2 10.0.26200.0 <10.0.26200.8246, Microsoft Windows 11 Version 24H2 10.0.26100.0 <10.0.26100.8246, Microsoft Windows 11 Version 23H2 10.0.22631.0 <10.0.22631.6936, Microsoft Windows 11 version 22H3 10.0.22631.0 <10.0.22631.6936, Microsoft Windows 11 version 26H1 10.0.28000.0 <10.0.28000.1836, Microsoft Windows 10 Version 22H2 10.0.19045.0 <10.0.19045.7184, Microsoft Windows 10 Version 21H2 10.0.19044.0 <10.0.19044.7184, Microsoft Windows 10 Version 1809 10.0.17763.0 <10.0.17763.8644, Microsoft Windows 10 Version 1607 10.0.14393.0 <10.0.14393.9060
Exploit bekanntPatch verfügbar
CVE-2026-55040
CVSS: 9.1
Critical
Schwache Authentifizierung in Microsoft SharePoint — Kritische Sicherheitslücke
Eine kritische Schwachstelle (CVSS 9.1) in Microsoft SharePoint ermöglicht es Angreifern, eine Sicherheitsfunktion umgehen und ohne Berechtigung auf das System zugreifen zu können. Betroffen sind SharePoint Server 2016, 2019 und die Subscription Edition.
Affected:Microsoft SharePoint Enterprise Server 2016, Microsoft SharePoint Server Subscription Edition...
Exploit bekanntPatch verfügbar
CVE-2026-55040
CVSS: 9.1Critical
Schwache Authentifizierung in Microsoft SharePoint — Kritische Sicherheitslücke
Eine kritische Schwachstelle (CVSS 9.1) in Microsoft SharePoint ermöglicht es Angreifern, eine Sicherheitsfunktion umgehen und ohne Berechtigung auf das System zugreifen zu können. Betroffen sind SharePoint Server 2016, 2019 und die Subscription Edition.
Zusammenfassung
Eine schwere Schwachstelle der Kategorie Kritisch wurde in mehreren Versionen von Microsoft SharePoint identifiziert. Die Schwachstelle mit der Bezeichnung CVE-2026-55040 weist einen CVSS-Score von 9,1 auf und betrifft eine fehlerhafte Authentifizierung, die es einem nicht autorisierten Angreifer ermöglicht, eine Sicherheitsfunktion über das Netzwerk zu umgehen. Dies kann zum vollständigen Zugriff auf betroffene SharePoint-Systeme führen.
Technische Details
Die Schwachstelle liegt in der Authentifizierungsmechanik von Microsoft SharePoint. Angreifer können eine Schwachstelle in der Zugriffskontrolle ausnutzen, um sich ohne gültige Anmeldeinformationen Zugang zu verschaffen. Aufgrund der Netzwerkexponierung der SharePoint-Server ist eine Remote-Exploitation möglich, ohne dass lokale Anwesenheit erforderlich ist.
Das Ausnutzen der Schwachstelle erfordert keine Benutzerinteraktion und kann mit geringem Aufwand automatisiert werden. Die potenziellen Auswirkungen umfassen:
Unbefugter Zugriff auf gespeicherte Dokumente und Daten
Veränderung oder Löschung von Inhalten
Weiterleitung von Angriffen auf nachgelagerte Systeme innerhalb des Netzwerks
Betroffene Systeme
Produkt
Version
Microsoft SharePoint Enterprise Server 2016
16.0.0 < 16.0.5561.1001
Microsoft SharePoint Server Subscription Edition
16.0.0 < 16.0.19725.20434
Microsoft SharePoint Server 2019
16.0.0 < 16.0.10417.20175
Empfehlungen und Maßnahmen
Sofortiges Patching: Installieren Sie die entsprechenden Sicherheitsupdates von Microsoft, sobald diese verfügbar sind. Konsultieren Sie die offizielle Microsoft-Update-Guide-Seite für die jeweilige SharePoint-Version.
Zugriffsbeschränkungen: Schränken Sie den Netzwerkzugriff auf SharePoint-Server auf vertrauenswürdige Netzwerksegmente ein.
Monitoring: Überwachen Sie die SharePoint-Server auf verdächtige Anmeldeversuche und ungewöhnlichen Datenverkehr.
Zwangspasswörter: Setzen Sie alle betroffenen SharePoint-Konten auf sichere Passwörter zurück, nachdem der Patch angewendet wurde.
Betroffene Systeme:Microsoft SharePoint Enterprise Server 2016, Microsoft SharePoint Server Subscription Edition, Microsoft SharePoint Server 2019
Exploit bekanntPatch verfügbar
CVE-2026-73570
CVSS: 8.9
High
Schwere Schwachstelle in Zimbra Collaboration – Remote Code Execution via SNMP
In Zimbra Collaboration (ZCS) vor Version 10.1.20 wurde eine Schwachstelle mit Schadcodeausführung durch das optionale SNMP-Paket entdeckt. Ein nicht authentifizierter Angreifer kann über manipulierte SMTP-Anfragen beliebige OS-Befehle als Zimbra-Benutzer ausführen.
Schwere Schwachstelle in Zimbra Collaboration – Remote Code Execution via SNMP
In Zimbra Collaboration (ZCS) vor Version 10.1.20 wurde eine Schwachstelle mit Schadcodeausführung durch das optionale SNMP-Paket entdeckt. Ein nicht authentifizierter Angreifer kann über manipulierte SMTP-Anfragen beliebige OS-Befehle als Zimbra-Benutzer ausführen.
Zusammenfassung
CVE-2026-73570 beschreibt eine Schwachstelle zur Fernausführung von Code (Remote Code Execution) in Zimbra Collaboration (ZCS). Sie betrifft Systeme vor Version 10.1.20, bei denen das optionale Paket zimbra-snmp installiert und SNMP-Benachrichtigungen aktiviert sind. Die Schwachstelle wurde am 13. August 2026 veröffentlicht und weist einen CVSS-Basisscore von 8.9 (HIGH) auf.
Die Schwachstelle wird unter CWE-78 (Improper Neutralization of Special Elements used in an OS Command – OS Command Injection) klassifiziert.
Technische Details
Die Schwachstelle liegt in der Verarbeitung von SNMP-Benachrichtigungen. Durch unzureichende Bereinigung nicht vertrauenswürdiger Eingaben (Improper Sanitization of Untrusted Input) können speziell kodierte SMTP-Anfragen eingeschleust werden, die bei der SNMP-Benachrichtigungsverarbeitung zur Ausführung beliebiger Betriebssystembefehle führen.
Die Ausnutzung erfordert, dass das optionale Paket zimbra-snmp installiert und SNMP-Benachrichtigungen aktiviert sind. In der Standardkonfiguration ist das SNMP-Paket nicht installiert, wodurch viele Instanzen nicht betroffen sind.
Betroffene Systeme
Alle Versionen von Zimbra Collaboration (ZCS) vor 10.1.20 mit installiertem zimbra-snmp und aktivierten SNMP-Benachrichtigungen.
Zimbra Collaboration 10.1.x (< 10.1.20)
Zimbra Collaboration 10.0.x
Zimbra Collaboration 9.0.x
Zimbra Collaboration 8.8.x
Empfehlungen und Maßnahmen
Sofortiges Upgrade: Aktualisieren Sie Zimbra Collaboration auf Version 10.1.20 oder höher, in der die Schwachstelle behoben wurde.
SNMP-Paket überprüfen: Prüfen Sie, ob zimbra-snmp auf Ihren Systemen installiert ist (rpm -qa | grep zimbra-snmp bzw. dpkg -l | grep zimbra-snmp).
SNMP deaktivieren: Falls das SNMP-Paket installiert ist und nicht zwingend benötorgt wird, deaktivieren Sie SNMP-Benachrichtigungen und entfernen Sie das Paket zimbra-snmp als interimistische Schutzmaßnahme.
Netzzugriff einschränken: Beschränken Sie den Zugriff auf den SMTP-Port (25) und den SNMP-Port (161/162) auf vertrauenswürdige Netzwerke.
Überwachung: Überwachen Sie die Systeme auf ungewöhnliche SNMP-Aktivitäten und verdächtige Prozesse, die vom Zimbra-Benutzer gestartet wurden.
Kritische RCE-Schwachstelle in Ray über DNS-Rebinding (CVE-2025-62593)
Ray AI-Compute-Engine enthält vor Version 2.52.0 eine kritische Remote-Code-Ausführung-Schwachstelle (CVSS 9.4). Über eine DNS-Rebinding-Attacke combined mit unzureichendem User-Agent-Schutz können Angreifer auf Entwickler-Systeme zugreifen.
Affected:ray-project ray < 2.52.0
Exploit bekanntPatch verfügbar
CVE-2025-62593
CVSS: 9.4Critical
Kritische RCE-Schwachstelle in Ray über DNS-Rebinding (CVE-2025-62593)
Ray AI-Compute-Engine enthält vor Version 2.52.0 eine kritische Remote-Code-Ausführung-Schwachstelle (CVSS 9.4). Über eine DNS-Rebinding-Attacke combined mit unzureichendem User-Agent-Schutz können Angreifer auf Entwickler-Systeme zugreifen.
Zusammenfassung
CVE-2025-62593 ist eine kritische Remote-Code-Ausführung (RCE) Schwachstelle in Ray, einer KI-Compute-Engine des Projekts ray-project. Die Schwachstelle betrifft Entwickler, die Ray als Entwicklungswerkzeug einsetzen, und kann über DNS-Rebinding-Angriffe ausgenutzt werden, indem ein Benutzer eine bösartige Webseite besucht oder mit bösartiger Werbung (Malvertising) konfrontiert wird. Der Angriff nutzt Firefox und Safari als Angriffsvektor.
Das Sicherheitsproblem wurde auf unzureichende Schutzmaßnahmen gegen browserbasierte Angriffe zurückgeführt. Die aktuelle Verteidigung basiert auf einer Überprüfung des User-Agent-Headers auf den Präfix "Mozilla", was gemäß der Fetch-Spezifikation ohne Weiteres manipuliert werden kann.
Die Schwachstelle wurde in Ray Version 2.52.0 gepatcht.
Technische Details
Angriffsszenario
DNS-Rebinding-Angriff: Ein Angreifer überträgt eine DNS-Antwort, die die IP-Adresse des Ray-Entwicklungsservers zurückgibt. Durch die Manipulation des DNS-Eintrags kann ein Angreifer Anfragen an den lokalen Ray-Server umleiten.
User-Agent-Manipulation: Ray prüft nur, ob der User-Agent-Header mit "Mozilla" beginnt, als Schutz gegen browserbasierte Angriffe. Da die Fetch-Spezifikation die Modifizierung dieses Headers erlaubt, kann ein Angreifer diesen Schutz leicht umgehen.
Kombinierter Angriff: Durch die Kombination aus DNS-Rebinding und User-Agent-Manipulation kann ein Angreifer unbefugt Anfragen an den lokalen Ray-Server senden und somit Remote-Code-Ausführung auf dem Entwicklersystem erzielen.
Schwachstellendetails
Eigenschaft
Wert
CVE-ID
CVE-2025-62593
CVSS-Score
9.4 (Critical)
Angriffsvektor
Network (DNS Rebinding)
Betroffene Browser
Firefox, Safari
Schwachstellentyp
Remote Code Execution (RCE)
Patches Version
Ray >= 2.52.0
Betroffene Systeme
ray-project Ray vor Version 2.52.0
Alle Betriebssysteme, auf denen Ray als Entwicklungswerkzeug betrieben wird
Besonders betroffen: Entwickler-Workstations mit aktiver Ray-Instanz
Empfehlungen und Maßnahmen
Sofortige Maßnahmen
Ray auf Version 2.52.0 oder höher aktualisieren — Die offiziellen Patches beheben das Problem vollständig.
Ray nur in isolierten Netzwerken betreiben — Stellen Sie sicher, dass Ray-Entwicklungsserver nicht von externen Netzwerken erreichbar sind.
Firewall-Regeln überprüfen — Beschränken Sie den Zugriff auf Ray-Server auf vertrauenswürdige IP-Adressen.
Präventive Maßnahmen
DNS-Resolv.conf absichern — Verwenden Sie DNSSEC oder vertrauenswürdige DNS-Resolver, um DNS-Rebinding-Angriffe zu erschweren.
Browser-Einstellungen überprüfen — Erwägen Sie, JavaScript auf verdächtigen Webseiten zu deaktivieren.
Netzwerksegmentierung — Trennen Sie Entwicklungsumgebungen von produktiven Systemen.
Regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen — Überwachen Sie Ray-Sicherheitsbulletins und aktualisieren Sie die Software umgehend.
Langfristige Maßnahmen
Implementieren Sie ein System zur Verfolgung von Abhängigkeiten und Sicherheitsupdates
Nutzen Sie automatisierte Sicherheitsscans für Entwicklungsumgebungen
In VMware vCenter wurde eine kritische Directory-Traversal-Schwachstelle (CVE-2026-59310, CVSS 9.8) im Syslog-Server entdeckt. Ein Angreifer mit Netzwerkzugriff kann über diese Schwachstelle beliebigen Code auf dem System ausführen. Updates zur Behebung sind von Broadcom verfügbar.
In VMware vCenter wurde eine kritische Directory-Traversal-Schwachstelle (CVE-2026-59310, CVSS 9.8) im Syslog-Server entdeckt. Ein Angreifer mit Netzwerkzugriff kann über diese Schwachstelle beliebigen Code auf dem System ausführen. Updates zur Behebung sind von Broadcom verfügbar.
Zusammenfassung
VMware vCenter enthält eine kritische Directory-Traversal-Schwachstelle im Syslog-Server. Ein Angreifer mit Netzwerkzugriff auf ein betroffenes vCenter kann diese Schwachstelle ausnutzen, um beliebigen Code auf dem System auszuführen. Die Schwachstelle wurde als CVE-2026-59310 veröffentlicht und mit einem CVSS-Score von 9.8 als kritisch (Critical) eingestuft. Broadcom hat hierzu das Security Advisory VMSA-2026-0006 veröffentlicht; Patches sind für alle betroffenen Produktversionen verfügbar.
Technische Details
CVE-2026-59310 betrifft eine Directory-Traversal-Schwachstelle im Syslog-Server von VMware vCenter. Aufgrund unsicherer Pfadbehandlung können manipulierte Pfadangaben die vorgesehenen Verzeichnisgrenzen umgehen. Die Schwachstelle wurde von Phil Brass und Matt South von Atredis Partners gemeldet.
Die CVSSv3-Vektordetails lauten: CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H (Netzwerkzugriff, niedrige Angriffskomplexität, keine Privilegien und keine Nutzerinteraktion erforderlich; vollständige Auswirkung auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit). Ein erfolgreicher Angriff ermöglicht die Ausführung beliebigen Codes mit den Rechten des vCenter-Dienstes.
Betroffene Systeme
VMware vCenter 9.1.x.x < 9.1.0.0300
VMware vCenter 9.0.x.x < 9.0.2.0100
VMware vCenter 8.0 < 8.0 U3k
VMware vSphere Foundation 9.0.x.x
VMware vSphere Foundation 9.1.x.x
VMware Cloud Foundation 9.0.x.x
VMware Cloud Foundation 9.1.x.x
VMware Cloud Foundation 5.x
VMware Telco Cloud Platform 3.0
VMware Telco Cloud Platform 4.x
VMware Telco Cloud Platform 5.0.x
VMware Telco Cloud Platform 5.1.x
VMware Telco Cloud Infrastructure 3.0
Empfehlungen und Maßnahmen
Updates einspielen: Betroffene Systeme unverzüglich auf die behobenen Versionen aktualisieren:
vCenter 9.1.x.x → 9.1.0.0300
vCenter 9.0.x.x → 9.0.2.0100
vCenter 8.0 → 8.0 U3k (bzw. 8.0 U2f)
VMware Cloud Foundation 5.x → Async-Patch auf 8.0 U3k (KB88287)
Sofortmaßnahme: Aufgrund des kritischen Schweregrades und des fehlenden Workarounds sollte die Aktualisierung mit höchster Priorität durchgeführt werden.
Netzwerkzugriff einschränken: Zugriff auf den Syslog-Dienst und die vCenter-Verwaltungsschnittstelle nur über vertrauenswürdige Netzwerke zulassen und entsprechende Firewall-Regeln prüfen.
Monitoring: Nach der Aktualisierung Systeme auf Anzeichen von Kompromittierung (ungewöhnliche Prozesse, verdächtige Dateizugriffe auf Syslog-Pfaden) überwachen.
CVE-2026-68820: Windows AFD für WinSock – Lokale Rechteausweitung (Use after Free)
In der Windows-Ancillary-Function-Driver-Komponente für WinSock (AFD) besteht eine Use-after-Free-Schwachstelle, die eine lokale Rechteausweitung ermöglicht. Ein angemeldeter Angreifer kann durch eine präparierte Anwendung eine Race-Condition auslösen und SYSTEM-Berechtigungen erlangen. Microsoft hat im Rahmen der Sicherheitsupdates vom August 2026 einen Patch veröffentlicht.
Affected:Microsoft Windows 10 Version 1607, Microsoft Windows 10 Version 1809...
Exploit bekanntPatch verfügbar
CVE-2026-68820
CVSS: 7High
CVE-2026-68820: Windows AFD für WinSock – Lokale Rechteausweitung (Use after Free)
In der Windows-Ancillary-Function-Driver-Komponente für WinSock (AFD) besteht eine Use-after-Free-Schwachstelle, die eine lokale Rechteausweitung ermöglicht. Ein angemeldeter Angreifer kann durch eine präparierte Anwendung eine Race-Condition auslösen und SYSTEM-Berechtigungen erlangen. Microsoft hat im Rahmen der Sicherheitsupdates vom August 2026 einen Patch veröffentlicht.
Zusammenfassung
CVE-2026-68820 beschreibt eine Use-after-Free-Schwachstelle im Windows Ancillary Function Driver für WinSock (AFD). Ein autorisierter Angreifer mit lokalem Zugriff kann diese Schwachstelle ausnutzen, um auf betroffenen Windows-Systemen Rechte auf SYSTEM-Ebene auszuweiten. Laut Microsoft ist bereits eine aktive Ausnutzung (Exploitation Detected) im Feld beobachtet worden. Die Schwachstelle wurde von Moshe Marelus und David Driker (Checkpoint) gemeldet und am 11. August 2026 publiziert.
Technische Details
Die Schwachstelle liegt im Ancillary Function Driver for WinSock (AFD) und wird durch eine Use-after-Free-Bedingung verursacht. Ein lokal authentifizierter Angreifer kann eine speziell präparierte Anwendung ausführen, um eine Race-Condition auszulösen (Attack Complexity: High). Eine Benutzerinteraktion ist hierfür nicht erforderlich (User Interaction: None).
Confidentiality, Integrity, Availability jeweils High
Hersteller
Microsoft
Veröffentlicht
11. August 2026
Ausnutzungsstatus
Exploitation Detected (aktiv ausgenutzt)
Bei erfolgreicher Ausnutzung erlangt der Angreifer SYSTEM-Berechtigungen und kann damit vollständige Kontrolle über das betroffene System übernehmen.
Betroffene Systeme
Betroffen sind die folgenden Microsoft-Windows-Produkte in Versionen unterhalb der jeweils genannten Patch-Version:
Microsoft Windows 10 Version 1607 (10.0.14393.0 < 10.0.14393.9418)
Microsoft Windows 10 Version 1809 (10.0.17763.0 < 10.0.17763.9115)
Microsoft Windows 10 Version 21H2 (10.0.19044.0 < 10.0.19044.7663)
Microsoft Windows 10 Version 22H2 (10.0.19045.0 < 10.0.19045.7663)
Microsoft Windows 11 Version 23H2 (10.0.22631.0 < 10.0.22631.7517)
Microsoft Windows 11 Version 24H2 (10.0.26100.0 < 10.0.26100.9168)
Microsoft Windows 11 Version 25H2 (10.0.26200.0 < 10.0.26200.9168)
Microsoft Windows 11 Version 26H1 (10.0.28000.0 < 10.0.28000.2704)
Microsoft Windows Server 2012 (6.2.9200.0 < 6.2.9200.26279)
Microsoft Windows Server 2012 (Server Core Installation) (6.2.9200.0 < 6.2.9200.26279)
Microsoft Windows Server 2012 R2 (6.3.9600.0 < 6.3.9600.23337)
Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core Installation) (6.3.9600.0 < 6.3.9600.23337)
Microsoft Windows Server 2016 (10.0.14393.0 < 10.0.14393.9418)
Microsoft Windows Server 2016 (Server Core Installation) (10.0.14393.0 < 10.0.14393.9418)
Microsoft Windows Server 2019 (10.0.17763.0 < 10.0.17763.9115)
Microsoft Windows Server 2019 (Server Core Installation) (10.0.17763.0 < 10.0.17763.9115)
Microsoft Windows Server 2022 (10.0.20348.0 < 10.0.20348.5499)
Microsoft Windows Server 2025 (10.0.26100.0 < 10.0.26100.33296)
Microsoft Windows Server 2025 (Server Core Installation) (10.0.26100.0 < 10.0.26100.33296)
Empfehlungen und Maßnahmen
Sofortige Patch-Bereitstellung: Installieren Sie umgehend die von Microsoft im August 2026 veröffentlichten Sicherheitsupdates (Remediation Level: Official Fix). Angesichts der bestätigten aktiven Ausnutzung hat diese Schwachstelle höchste Priorität.
Priorisierung: Setzen Sie die Updates zuerst auf exponierten und besonders kritischen Systemen (insbesondere Servern und Systemen mit Mehrbenutzerzugriff) um.
Prinzip der geringsten Rechte: Beschränken Sie lokale Anmelde- und Ausführungsrechte, um die Angriffsfläche für lokal authentifizierte Angreifer zu reduzieren.
Überwachung: Achten Sie auf verdächtige lokale Prozesse und ungewöhnliche Versuche, SYSTEM-Berechtigungen zu erlangen (Event-Logging, EDR/AV).
Asset-Inventar: Prüfen Sie alle betroffenen Windows-Versionen in Ihrer Umgebung auf den aktuellen Patch-Stand und stellen Sie sicher, dass auch Server-Core-Installationen berücksichtigt werden.
Betroffene Systeme:Microsoft Windows 10 Version 1607, Microsoft Windows 10 Version 1809, Microsoft Windows 10 Version 21H2, Microsoft Windows 10 Version 22H2, Microsoft Windows 11 Version 23H2, Microsoft Windows 11 Version 24H2, Microsoft Windows 11 Version 25H2, Microsoft Windows 11 Version 26H1, Microsoft Windows Server 2012, Microsoft Windows Server 2012 (Server Core installation), Microsoft Windows Server 2012 R2, Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core installation), Microsoft Windows Server 2016, Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation), Microsoft Windows Server 2019, Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation), Microsoft Windows Server 2022, Microsoft Windows Server 2025, Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation)
Exploit bekanntPatch verfügbar
CVE-2026-72898
CVSS: 10
Critical
Metabase: Kritische SQL-Injection mit Admin-Übernahme
CVE-2026-72898 betrifft Metabase und ermöglicht einem entfernten, nicht authentifizierten Angreifer, über den '/reset_password'-Datenbankendpunkt beliebigen SQL-Code einzuschleusen. Dadurch kann ein Angreifer Administratorzugriff auf die betroffene Metabase-Instanz erlangen. Der CVSS-Score beträgt 10.0 (Kritisch).
Metabase: Kritische SQL-Injection mit Admin-Übernahme
CVE-2026-72898 betrifft Metabase und ermöglicht einem entfernten, nicht authentifizierten Angreifer, über den '/reset_password'-Datenbankendpunkt beliebigen SQL-Code einzuschleusen. Dadurch kann ein Angreifer Administratorzugriff auf die betroffene Metabase-Instanz erlangen. Der CVSS-Score beträgt 10.0 (Kritisch).
Zusammenfassung
CVE-2026-72898 beschreibt eine kritische Schwachstelle in Metabase. Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer kann über den '/reset_password'-Datenbankendpunkt beliebigen SQL-Code einschleusen (SQL-Injection) und dadurch Administratorzugriff auf die betroffene Metabase-Instanz erlangen. Der CVSS-Score beträgt 10.0 und die Schwachstelle wird als kritisch (Critical) eingestuft.
Technische Details
Die Schwachstelle liegt im '/reset_password'-Endpunkt von Metabase. Durch eine unzureichende Validierung und Absicherung der Datenbankabfragen ist es einem Angreifer möglich, ohne vorherige Authentifizierung beliebige SQL-Abfragen einzuschleusen und auf der Datenbank auszuführen. Ein erfolgreicher Angriff ermöglicht die vollständige Übernahme der betroffenen Metabase-Instanz mit Administratorrechten, einschließlich Zugriff auf verbundene Datenbanken und gespeicherte Konfigurationsdaten.
Die Schwachstelle ist besonders kritisch, da keine Authentifizierung für den Angriff erforderlich ist und ein Angreifer vollständigen Zugriff auf die Datenanalyse-Plattform sowie deren verbundene Datenquellen erlangen kann.
Auswirkung: Vollständige Übernahme der Metabase-Instanz mit Administratorrechten
Betroffene Systeme
Betroffen sind alle Metabase-Versionen unterhalb der jeweiligen Patch-Version:
Metabase x.58.0 bis < x.58.24
Metabase x.59.0 bis < x.59.21
Metabase x.60.0 bis < x.60.17
Metabase x.61.0 bis < x.61.11
Metabase x.62.0 bis < x.62.9
Metabase x.63.0 bis < x.63.5
Empfehlungen und Maßnahmen
Patch einspielen: Betroffene Metabase-Instanzen sollten umgehend auf die aktuellen Patch-Versionen aktualisiert werden (x.58.24, x.59.21, x.60.17, x.61.11, x.62.9, x.63.5 oder neuer).
Zugriffsbeschränkung: Den Zugriff auf die Metabase-Instanz und insbesondere den '/reset_password'-Endpunkt auf vertrauenswürdige Netzwerke beschränken.
Instanz überwachen: Logs und Zugriffe auf die Metabase-Instanz auf verdächtige Aktivitäten und unautorisierte Konfigurationsänderungen prüfen.
Zugangsdaten prüfen: Nach einem möglichen Kompromiss sollten alle Administrator- und Datenbankzugangsdaten rotiert werden.
Offizielle Ankündigungen verfolgen: Die Herstellerankündigungen und das GitHub-Security-Advisory (GHSA-vwf4-m7j8-wcjf) regelmäßig auf weitere Informationen prüfen.
In der Remote Access SSL VPN Funktion von Cisco Secure Firewall ASA- und FTD-Software besteht eine Schwachstelle, die es einem nicht authentifizierten Angreifer erlaubt, einen Neustart des Geräts auszulösen. Die Ursache ist eine unzureichende Fehlerprüfung bei der Verarbeitung von HTTP-Anfragen. Die Schwachstelle wurde mit einem CVSS-Score von 8.6 als hoch eingestuft.
In der Remote Access SSL VPN Funktion von Cisco Secure Firewall ASA- und FTD-Software besteht eine Schwachstelle, die es einem nicht authentifizierten Angreifer erlaubt, einen Neustart des Geräts auszulösen. Die Ursache ist eine unzureichende Fehlerprüfung bei der Verarbeitung von HTTP-Anfragen. Die Schwachstelle wurde mit einem CVSS-Score von 8.6 als hoch eingestuft.
Zusammenfassung
CVE-2026-20349 beschreibt eine Sicherheitslücke im Remote Access SSL VPN Dienst der Cisco Secure Firewall Adaptive Security Appliance (ASA) Software sowie der Cisco Secure Firewall Threat Defense (FTD) Software. Ein nicht authentifizierter, entfernter Angreifer kann durch das Senden einer präparierten HTTP-Anfrage einen unerwarteten Neustart des betroffenen Geräts auslösen und damit einen Denial-of-Service (DoS) Zustand verursachen. Die Schwachstelle ist mit einem CVSS-Score von 8.6 als hoch (High) eingestuft.
Technische Details
Die Schwachstelle ist auf eine unzureichende Fehlerprüfung bei der Verarbeitung von HTTP-Anfragen im Remote Access SSL VPN Dienst zurückzuführen. Ein Angreifer kann die Schwachstelle ausnutzen, indem er eine speziell präparierte HTTP-Anfrage an den Remote Access SSL VPN Dienst eines betroffenen Geräts sendet. Ein erfolgreicher Angriff führt dazu, dass das betroffene Gerät neu startet, was zu einem Denial-of-Service (DoS) Zustand führt.
Betroffen sind alle ASA- und FTD-Softwareversionen, die den Remote Access SSL VPN Dienst anbieten. Da für einen erfolgreichen Angriff keine Authentifizierung erforderlich ist, stellt die Schwachstelle ein erhöhtes Risiko dar, insbesondere wenn der SSL VPN Dienst über das Internet erreichbar ist.
Betroffene Systeme
Folgende Softwareversionen sind betroffen:
Cisco Secure Firewall ASA Software: 9.16.x, 9.18.x, 9.19.x, 9.20.x, 9.22.x, 9.23.x und 9.24.x (siehe vollständige Versionsliste im JSON-Output unter affectedSystems)
Hinweis: Eine vollständige Auflistung aller betroffenen Einzelversionen befindet sich im Feld affectedSystems dieser Meldung.
Empfehlungen und Maßnahmen
Update durchführen: Cisco hat Hotfixes für die betroffenen Release-Zweige veröffentlicht. Es wird dringend empfohlen, die betroffenen Geräte auf die bereitgestellten Hotfix-Versionen zu aktualisieren:
FTD: Hotfixes für 7.0.9.1, 7.2.11.1, 7.4.7.1, 7.6.4.1, 7.7.11.1 und 10.0.0.1
Exposition reduzieren: Den Remote Access SSL VPN Dienst, falls möglich, nur über vertrauenswürdige Netzwerke zugänglich machen und den Zugriff aus dem Internet einschränken.
Überwachung: Auf verdächtige HTTP-Anfragen und unerwartete Geräteneustarts achten.
Bestand prüfen: Mit dem Cisco Software Checker die betroffenen Softwareversionen identifizieren.
CVE-2026-8037: Kritische Command Injection in Progress LoadMaster
In mehreren Progress-ADC-Produkten (LoadMaster und verwandte Komponenten) kann ein nicht authentifizierter Angreifer über unzureichend validierte Eingaben in verschiedenen Command-Endpoints beliebige Betriebssystembefehle ausführen. Die Schwachstelle ermöglicht Remote Code Execution auf der LoadMaster-Appliance mit höchstem Schweregrad. Ein Patch ist in den Versionen V7.2.63.2 und V7.2.54.18 verfügbar.
CVE-2026-8037: Kritische Command Injection in Progress LoadMaster
In mehreren Progress-ADC-Produkten (LoadMaster und verwandte Komponenten) kann ein nicht authentifizierter Angreifer über unzureichend validierte Eingaben in verschiedenen Command-Endpoints beliebige Betriebssystembefehle ausführen. Die Schwachstelle ermöglicht Remote Code Execution auf der LoadMaster-Appliance mit höchstem Schweregrad. Ein Patch ist in den Versionen V7.2.63.2 und V7.2.54.18 verfügbar.
Zusammenfassung
In den Progress ADC-Produkten LoadMaster, MOVEit WAF, ECS Connections Manager und Object Scale Connection Manager wurde eine kritische Schwachstelle (CVE-2026-8037) identifiziert. Ein nicht authentifizierter Angreifer kann über unsanitisierte Eingaben in mehreren Command-Endpoints der API beliebige Betriebssystembefehle auf der LoadMaster-Appliance ausführen (OS Command Injection Remote Code Execution). Die Schwachstelle wird mit einem CVSS-Score von 9.6 als kritisch eingestuft.
Technische Details
Die Schwachstelle liegt in der API der betroffenen Progress ADC-Produkte. Durch fehlende bzw. unzureichende Eingabevalidierung in mehreren Command-Endpoints kann ein Angreifer ohne vorherige Authentifizierung Betriebssystembefehle einschleusen und auf der Appliance ausführen. Dies ermöglicht vollständige Remote Code Execution (RCE) mit den Rechten des Dienstkontos und damit in der Regel die vollständige Kompromittierung des betroffenen Systems. Ein erfolgreicher Angriff kann zur Übernahme der LoadMaster-Appliance, zu Datenmanipulation und zur Nutzung des Systems als Sprungbrett für weitere Angriffe im Netzwerk führen.
Betroffene Systeme
Betroffen sind die folgenden Produkte von Progress Software in den angegebenen Versionen:
Patch einspielen: Systeme umgehend auf die korrigierten Versionen V7.2.63.2 bzw. V7.2.54.18 aktualisieren.
Sofortige Isolation: Bis zur Installation des Patches betroffene Appliances möglichst vom Netzwerk isolieren und den Zugriff auf die Verwaltungsschnittstelle einschränken.
Zugriffskontrolle: API- und Verwaltungs-Endpoints nur aus vertrauenswürdigen Netzwerken erreichbar machen.
Überwachung: Logs und Systemaktivitäten auf Anzeichen von Kompromittierung prüfen (unerwartete Befehlsausführung, neue Benutzer, ungewöhnliche Prozesse).
Offizielle Anleitung: Die Hinweise des Herstellers im Security Bulletin beachten und umsetzen.
JetBrains TeamCity: Kritische RCE über Agent-Polling-Protokoll (CVE-2026-63077)
In JetBrains TeamCity ermöglicht eine Schwachstelle im Agent-Polling-Protokoll eine nicht authentifizierte Remote-Code-Ausführung mit CVSS-Score 9.8. Angreifer können ohne Anmeldedaten beliebigen Code auf dem TeamCity-Server ausführen und die vollständige Kontrolle übernehmen. Ein Update auf 2026.1.3 bzw. 2025.11.7 ist dringend erforderlich.
JetBrains TeamCity: Kritische RCE über Agent-Polling-Protokoll (CVE-2026-63077)
In JetBrains TeamCity ermöglicht eine Schwachstelle im Agent-Polling-Protokoll eine nicht authentifizierte Remote-Code-Ausführung mit CVSS-Score 9.8. Angreifer können ohne Anmeldedaten beliebigen Code auf dem TeamCity-Server ausführen und die vollständige Kontrolle übernehmen. Ein Update auf 2026.1.3 bzw. 2025.11.7 ist dringend erforderlich.
Zusammenfassung
In JetBrains TeamCity wurde eine kritische Schwachstelle entdeckt, die eine nicht authentifizierte Remote-Code-Ausführung (RCE) über das Agent-Polling-Protokoll ermöglicht. Die Schwachstelle trägt die CVE-ID CVE-2026-63077 und wird mit einem CVSS-Score von 9.8 als kritisch eingestuft. Angreifer können die Lücke ohne vorherige Authentifizierung ausnutzen und damit beliebigen Code mit den Rechten des TeamCity-Servers ausführen. Ein Patch ist in den Versionen 2026.1.3 und 2025.11.7 verfügbar.
Technische Details
Die Schwachstelle betrifft das Agent-Polling-Protokoll von JetBrains TeamCity. Über dieses Protokoll kommunizieren Build-Agents mit dem TeamCity-Server, um nach neuen Aufgaben zu fragen. Aufgrund eines Fehlers, der unter CWE-502 (Deserialisierung nicht vertrauenswürdiger Daten) klassifiziert ist, kann ein Angreifer manipulierte Daten über das Polling-Protokoll einschleusen und so beliebigen Code auf dem Server ausführen.
Wichtige Eckdaten im Überblick:
CVE-ID: CVE-2026-63077
CVSS-Score: 9.8 (Critical)
Schwachstellentyp: Nicht authentifizierte Remote-Code-Ausführung (RCE)
CWE: CWE-502 – Deserialisierung nicht vertrauenswürdiger Daten
Auswirkung: Vollständige Kompromittierung des TeamCity-Servers, Datenzugriff, Übernahme von Build-Umgebungen
Da für die Ausnutzung keine Authentifizierung und keine Benutzerinteraktion erforderlich ist, stellt die Schwachstelle ein hohes Risiko dar, insbesondere für TeamCity-Instanzen, die direkt aus dem Internet erreichbar sind.
Betroffene Systeme
Betroffen sind alle Versionen von JetBrains TeamCity vor 2026.1.3 sowie vor 2025.11.7:
JetBrains TeamCity < 2026.1.3
JetBrains TeamCity < 2025.11.7
Die Schwachstelle beheben die Versionen 2026.1.3 und 2025.11.7.
Empfehlungen und Maßnahmen
Sofort aktualisieren: Betroffene TeamCity-Server unverzüglich auf 2026.1.3 (bzw. 2025.11.7 für den älteren Release-Zweig) aktualisieren.
Exposition reduzieren: TeamCity-Server nicht direkt aus dem Internet erreichbar machen und den Zugriff auf das Agent-Polling-Protokoll auf vertrauenswürdige Netzwerke beschränken.
Indikatoren prüfen: Nach einer Kompromittierung suchen – Logs auf ungewöhnliche Agent-Registrierungen und unerwartete Build-Aktivitäten prüfen.
Zugangskontrolle: Zugriff auf die TeamCity-Verwaltung über VPN oder Firewall-Regeln einschränken und Multi-Faktor-Authentifizierung aktivieren.
CVE-2026-18556: Authentifizierungs-Umgehung in N-able N-central
In N-able N-central existiert eine Schwachstelle zur Authentifizierungs-Umgehung (CWE-288), die es einem nicht authentifizierten Angreifer ermöglicht, über einen alternativen Pfad administrative Zugriffsrechte zu erlangen. Die Schwachstelle wird aktiv ausgenutzt und betrifft alle Versionen bis einschließlich 2026.1. Ein Update auf Version 2026.3 behebt das Problem.
CVE-2026-18556: Authentifizierungs-Umgehung in N-able N-central
In N-able N-central existiert eine Schwachstelle zur Authentifizierungs-Umgehung (CWE-288), die es einem nicht authentifizierten Angreifer ermöglicht, über einen alternativen Pfad administrative Zugriffsrechte zu erlangen. Die Schwachstelle wird aktiv ausgenutzt und betrifft alle Versionen bis einschließlich 2026.1. Ein Update auf Version 2026.3 behebt das Problem.
CVE-2026-18556: Authentifizierungs-Umgehung in N-able N-central
CVE-ID: CVE-2026-18556
CVSS-Score: 8.2 (High, CVSS v4.0)
CWE: CWE-288 (Authentication Bypass Using an Alternate Path or Channel)
Hersteller: N-Able
Veröffentlicht: 01.08.2026
Zusammenfassung
N-able N-central weist eine Schwachstelle zur Authentifizierungs-Umgehung auf, die es einem nicht authentifizierten Angreifer aus der Ferne ermöglicht, administrative Zugriffsrechte auf betroffene Server zu erlangen. Die Schwachstelle (CWE-288) erlaubt die Umgehung der normalen Authentifizierung über einen alternativen Pfad oder Kanal. Angreifer nutzen die Schwachstelle aktiv aus, um administrative Konten zu übernehmen, Remote-Zugriffsfunktionen zu missbrauchen und Persistenz in verwalteten Umgebungen zu etablieren. Die Schwachstelle betrifft alle Versionen bis einschließlich 2026.1.
Technische Details
Die Schwachstelle ermöglicht eine Authentifizierungs-Umgehung über einen alternativen Pfad oder Kanal, sodass ein Angreifer ohne gültige Zugangsdaten administrative Funktionen von N-central erreichen kann (Unauthenticated Administrative Account Takeover).
Der CVSS-v4.0-Vektor lautet: CVSS:4.0/AV:N/AC:H/AT:N/PR:N/UI:N/VC:H/VI:N/VA:N/SC:N/SI:N/SA:N (Score 8.2, High). Gemäß NVD liegt der CVSS-v3.1-Basisscore bei 7.4 (High) mit dem Vektor CVSS:3.1/AV:N/AC:H/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:N.
Die Schwachstelle wurde seit dem 31.07.2026 aktiv ausgenutzt. Nach der erfolgreichen Ausnutzung verschafften sich Angreifer administrativen Zugriff auf N-central-Server, nutzten die Take-Control-Funktion, um Verbindungen zu verwalteten Systemen aufzubauen, und registrierten anschließend einen Cloudflare-Tunnel-Dienst, um auch nach Widerrufung des Serverzugriffs persistent im Netzwerk zu bleiben.
Betroffene Systeme
N-Able N-central bis einschließlich Version 2026.1 (alle Versionen von 0 bis 2026.1)
On-Premises-Installationen von N-central, die nicht mit der aktuellsten Version betrieben werden
Empfehlungen und Maßnahmen
Update durchführen: N-able empfiehlt dringend, betroffene Systeme unverzüglich auf Version 2026.3 zu aktualisieren. Die ursprüngliche Angriffsfläche wurde bereits in Version 2026.2 adressiert; für eine vollständige Behebung einschließlich nachfolgender Anpassungen sollte jedoch die aktuellste Version bzw. der neueste Hersteller-Hotfix eingesetzt werden.
Zugriff einschränken: Begrenzen Sie den Netzwerkzugriff auf die administrative Oberfläche von N-central auf vertrauenswürdige Verwaltungspfade (z. B. VPN oder restriktive Quell-IP-Filter).
Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) aktivieren und Benutzerkonten regelmäßig auditen.
Überwachung: Prüfen Sie die Umgebung auf ungewöhnliche Aktivitäten (unautorisierte Remote-Sitzungen, neue Dienste, unerwartete Tunnel).
Incident Response: Betroffene Kunden sollten auch verwaltete Endgeräte auf Persistenz-Mechanismen und unautorisierte Remote-Verbindungen untersuchen.
Betroffene Systeme:N-Able N-central 0 ≤ 2026.1, N-Able N-central 2026.1 (und alle früheren Versionen), N-Able N-central On-Premises bis einschließlich 2026.1
Exploit bekanntPatch verfügbar
CVE-2026-34486
CVSS: 7.5
High
CVE-2026-34486: Umgehung der Datenverschlüsselung in Apache Tomcat
In Apache Tomcat kann die Datenverschlüsselung des EncryptInterceptors durch einen Fehler in der Behebung von CVE-2026-29146 umgangen werden. Dadurch können vertrauliche Daten unverschlüsselt übertragen werden. Ein Upgrade auf die genannten Patch-Versionen ist dringend empfohlen.
CVE-2026-34486: Umgehung der Datenverschlüsselung in Apache Tomcat
In Apache Tomcat kann die Datenverschlüsselung des EncryptInterceptors durch einen Fehler in der Behebung von CVE-2026-29146 umgangen werden. Dadurch können vertrauliche Daten unverschlüsselt übertragen werden. Ein Upgrade auf die genannten Patch-Versionen ist dringend empfohlen.
Zusammenfassung
CVE-2026-34486 beschreibt eine Schwachstelle in Apache Tomcat, die auf die unzureichende Behebung von CVE-2026-29146 zurückzuführen ist. Die betroffene Fehlfunktion erlaubt es Angreifern, den EncryptInterceptor zu umgehen, wodurch vertrauliche Daten ohne Verschlüsselung übertragen werden können.
Technische Details
Die Schwachstelle ist ein Fehler bei der Verschlüsselung sensibler Daten (Missing Encryption of Sensitive Data). Durch den fehlerhaften Fix für CVE-2026-29146 kann die Verschlüsselungsschicht (EncryptInterceptor) von Apache Tomcat umgangen werden. Dies ermöglicht es, schützenswerte Informationen im Klartext zu übertragen und potenziell durch einen Angreifer abzufangen. Der CVSS-Score beträgt 7.5 (High).
Betroffene Systeme
Folgende Apache-Tomcat-Versionen sind von der Schwachstelle betroffen:
Apache Tomcat 11.0.20
Apache Tomcat 10.1.53
Apache Tomcat 9.0.116
Empfehlungen und Maßnahmen
Betroffene Systeme sollten unverzüglich auf eine behobene Version aktualisiert werden:
Upgrade auf Apache Tomcat 11.0.21
Upgrade auf Apache Tomcat 10.1.54
Upgrade auf Apache Tomcat 9.0.117
Sofern ein sofortiges Update nicht möglich ist, sollte die betroffene Umgebung bis zur Installation des Patches mit erhöhter Aufmerksamkeit überwacht werden.
CVE-2026-9198: Kritische Remote-Code-Ausführung (RCE) in IBM Langflow OSS
Unauthentifizierte Angreifer können in IBM Langflow OSS die Endpunkte /api/v1/auto_login und /api/v1/validate/code miteinander kombinieren und so beliebigen Code auf dem Host ausführen (vollständige Remote-Code-Ausführung). Betroffen sind Standardinstallationen von Langflow OSS in den Versionen 1.0.0 bis 1.10.0. Ein Fix ist mit Version 1.10.1 verfügbar.
Affected:IBM Langflow OSS 1.0.0 bis 1.10.0 (inklusive), IBM Langflow OSS auf Windows...
Exploit bekanntPatch verfügbar
CVE-2026-9198
CVSS: 9.8Critical
CVE-2026-9198: Kritische Remote-Code-Ausführung (RCE) in IBM Langflow OSS
Unauthentifizierte Angreifer können in IBM Langflow OSS die Endpunkte /api/v1/auto_login und /api/v1/validate/code miteinander kombinieren und so beliebigen Code auf dem Host ausführen (vollständige Remote-Code-Ausführung). Betroffen sind Standardinstallationen von Langflow OSS in den Versionen 1.0.0 bis 1.10.0. Ein Fix ist mit Version 1.10.1 verfügbar.
Security-Advisory: CVE-2026-9198
CVE-ID: CVE-2026-9198 CVSS v3.1: 9.8 (Kritisch) CVSS-Vektor: AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H CWE: CWE-94 (Unzureichende Kontrolle der Codegenerierung – "Code Injection") Hersteller: IBM
Zusammenfassung
In IBM Langflow OSS (Open Source Software) können nicht authentifizierte Angreifer eine Kette aus zwei Sicherheitslücken ausnutzen, um auf Standardinstallationen eine vollständige Remote-Code-Ausführung (RCE) zu erlangen. Zunächst wird über den Endpunkt /api/v1/auto_login ein SUPERUSER-Token an jeden Netzwerkaufrufer ausgegeben. Mit diesem Token kann anschließend der Endpunkt /api/v1/validate/code aufgerufen werden, der über exec() beliebigen vom Angreifer kontrollierten Python-Code ausführt. Ein Angriff ist aus dem Netzwerk heraus ohne jedwede Authentifizierung möglich und führt zur vollständigen Kompromittierung des betroffenen Systems.
Technische Details
Die Schwachstelle kombiniert zwei separate Probleme:
Auto-Login-Bypass: Der Endpunkt /api/v1/auto_login stellt ohne Authentifizierung SUPERUSER-Tokens für jeden Netzwerkaufrufer aus. Dadurch kann sich ein Angreifer unberechtigt volle Administratorrechte innerhalb der Anwendung verschaffen.
Code-Injection: Der Endpunkt /api/v1/validate/code führt zur Validierung eingegebenen Benutzercode mittels exec() aus. Der Code-Validator führt dabei Python-Dekoratoren, Standardargumente und Annotationen bereits zum Zeitpunkt der Funktionsdefinition aus, wodurch beliebige Kommandos auf dem Hostsystem ausgeführt werden können.
Durch die Kombination beider Endpunkte (zuerst Token beschaffen, dann bösartigen Code einschleusen) kann ein nicht authentifizierter Angreifer vollständige Kontrolle über betroffene Langflow-Instanzen erlangen – inklusive Zugriff auf vertrauliche Daten, Manipulation und Ausfall des Dienstes. Betroffen sind alle Standardbereitstellungen, in denen die Auto-Login-Funktion aktiviert und der Validierungsendpunkt aus dem Netzwerk erreichbar ist.
Betroffene Systeme
IBM Langflow OSS – Versionen 1.0.0 bis 1.10.0 (inklusive)
Betroffene Plattformen: Windows, macOS, Linux
Empfehlungen und Maßnahmen
Update durchführen: IBM empfiehlt dringend, Langflow OSS auf Version 1.10.1 zu aktualisieren. Der Fix ist über PyPI unter https://pypi.org/project/langflow/ verfügbar.
Netzwerkzugriff einschränken: Bis zur Aktualisierung sollte der Zugriff auf die Endpunkte /api/v1/auto_login und /api/v1/validate/code auf vertrauenswürdige Netzwerke beschränkt werden.
Instanzen prüfen: Bei bereits kompromittierten Systemen sollten Logs und verdächtige Prozesse untersucht sowie gegebenenfalls eine Neuinstallation mit anschließender Aktualisierung durchgeführt werden.
Keine Workarounds verfügbar: Von IBM werden keine weiteren Workarounds oder Mitigationsmaßnahmen bereitgestellt; das Upgrade auf 1.10.1 ist der einzige offizielle Fix.
Betroffene Systeme:IBM Langflow OSS 1.0.0 bis 1.10.0 (inklusive), IBM Langflow OSS auf Windows, IBM Langflow OSS auf macOS, IBM Langflow OSS auf Linux
Exploit bekanntPatch verfügbar
CVE-2026-18577
CVSS: 8.2
High
N-able N-central: Authentifizierungs-Bypass und Kontoübernahme (CVE-2026-18577)
Eine unvollständige Korrektur von CVE-2026-18556 ermöglicht in N-able N-central bis einschließlich Version 2026.3 einen Authentifizierungs-Bypass und die vollständige Übernahme von Benutzerkonten. Angreifer können damit unbefugt auf verwaltete Systeme zugreifen. Der Hotfix 2026.3.1 (Build 2026.3.1.7) behebt die Schwachstelle.
N-able N-central: Authentifizierungs-Bypass und Kontoübernahme (CVE-2026-18577)
Eine unvollständige Korrektur von CVE-2026-18556 ermöglicht in N-able N-central bis einschließlich Version 2026.3 einen Authentifizierungs-Bypass und die vollständige Übernahme von Benutzerkonten. Angreifer können damit unbefugt auf verwaltete Systeme zugreifen. Der Hotfix 2026.3.1 (Build 2026.3.1.7) behebt die Schwachstelle.
Zusammenfassung
In N-able N-central wurde die Sicherheitslücke CVE-2026-18577 entdeckt. Sie entsteht durch eine unvollständige Korrektur der bereits bekannten Schwachstelle CVE-2026-18556 und ermöglicht Angreifern einen Authentifizierungs-Bypass sowie die vollständige Übernahme von Benutzerkonten. Betroffen sind alle Instanzen von N-central bis einschließlich Version 2026.3.
Technische Details
CVE-2026-18577 betrifft einen Authentifizierungs-Bypass, der durch die unvollständige Behebung von CVE-2026-18556 verursacht wurde. Ein nicht authentifizierter Angreifer kann die Schwachstelle ausnutzen, um die Authentifizierung zu umgehen und unbefugt Benutzerkonten zu übernehmen (Account Takeover). Bei erfolgreicher Ausnutzung erlangt der Angreifer Zugriff auf das N-central-System und damit potenziell auf die damit verwalteten Kundenumgebungen. Der CVSS-Score beträgt 8.2 (High).
N-able berichtet von Anzeichen möglicher Kompromittierungen: Auf betroffenen Systemen kann eine Datei namens „svchost.exe“ im Dokumentenordner von Benutzern sowie ein registrierter Dienst namens „Cloudflared“ auffallen. Zudem können Firewall-Logs eingehende Verbindungen von den IP-Adressen 173.249.252.200, 87.249.138.34, 37.19.210.32 und 68.235.46.214 zeigen.
Betroffene Systeme
N-able N-central (alle Versionen bis einschließlich 2026.3, d.h. 0 ≤ Version ≤ 2026.3), sowohl als gehostete (NCOD) als auch als selbst gehostete Instanz
Empfehlungen und Maßnahmen
Sofortiges Upgrade: Alle betroffenen N-central-Instanzen sollten umgehend auf den Hotfix N-central 2026.3.1 (Build 2026.3.1.7) aktualisiert werden. N-able empfiehlt das Upgrade dringend („ASAP“).
Gehostete Instanzen (NCOD): Das Upgrade wird automatisch von N-able durchgeführt; ein manuelles Eingreifen ist nicht erforderlich.
Selbst gehostete Instanzen: Der Hotfix ist über das N-able Me Portal herunterzuladen und gemäß der offiziellen Upgrade-Dokumentation zu installieren.
Kompromittierungsprüfung: Prüfen Sie betroffene Systeme auf die Datei „svchost.exe“ im Benutzer-Dokumentenordner, den Dienst „Cloudflared“ sowie eingehende Verbindungen von den oben genannten IP-Adressen in den Firewall-Logs. Bei Verdacht umgehend den N-able-Support und das eigene Sicherheitsteam kontaktieren.
Agent-Upgrades: Die Agenten müssen für den Schutz vor CVE-2026-18577 nicht zwingend aktualisiert werden, ein Upgrade wird jedoch empfohlen, um alle aktuellen Features und Sicherheitsfixes zu erhalten. Beachten Sie den größeren Agent-Installer (180 MB) und staffeln Sie die Upgrades.
Bestätigte Upgrade-Pfade: Ein direktes Upgrade auf 2026.3.1 ist von 2025.4, 2026.1, 2026.2 und 2026.3 möglich. Ältere Versionen sollten zunächst auf eine dieser Versionen und dann auf den Hotfix aktualisiert werden.
Cisco Secure FMC: Schwachstelle durch statische Anmeldedaten (CVE-2026-20316)
Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) enthält statische Benutzeranmeldedaten für ein Konto mit niedrigen Privilegien. Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer kann sich damit in das Web-Interface einloggen und auf sensible Daten zugreifen.
Affected:Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.2.4.1, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.0.8...
Exploit bekanntPatch verfügbar
CVE-2026-20316
CVSS: 5.3Medium
Cisco Secure FMC: Schwachstelle durch statische Anmeldedaten (CVE-2026-20316)
Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) enthält statische Benutzeranmeldedaten für ein Konto mit niedrigen Privilegien. Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer kann sich damit in das Web-Interface einloggen und auf sensible Daten zugreifen.
Zusammenfassung
In Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) Software wurde eine Schwachstelle (CVE-2026-20316) entdeckt, die auf statische Benutzeranmeldedaten für ein Konto mit niedrigen Privilegien zurückzuführen ist. Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer kann diese Anmeldedaten ausnutzen, um sich im Web-Interface anzumelden und auf sensible Daten innerhalb des betroffenen Systems zuzugreifen. Obwohl der CVSS-Score 5.3 (Medium) beträgt, hat Cisco die Sicherheitsauswirkungen (SIR) als „High" eingestuft, da diese Schwachstelle mit anderen Schwachstellen kombiniert werden kann, um Privilegien zu erweitern.
Cisco hat Hotfixes für alle betroffenen Versionen veröffentlicht. Es stehen keine Workarounds zur Verfügung. Aktivitäten im Internet deuten darauf hin, dass diese Schwachstelle bereits aktiv ausgenutzt wird.
Technische Details
Die Schwachstelle (CWE-259: Use of Hard-coded Password) existiert im Web-Interface von Cisco Secure FMC. Aufgrund statischer Anmeldedaten für ein niedrig privilegiertes Konto kann ein Angreifer ohne Authentifizierung auf das System zugreifen. Der CVSS-Vektor lautet CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:L/I:N/A:N.
Hinweis: Wenn das FMC-Management-Interface keinen öffentlichen Internetzugang hat, ist die Angriffsfläche reduziert.
Cisco PSIRT wurde im Juli 2026 auf die aktive Ausnutzung dieser Schwachstelle aufmerksam. Zur Erkennung einer Kompromittierung kann folgender Befehl im Expert-Mode ausgeführt werden:
cat /var/log/messages | grep license
Enthält die Ausgabe den Pfad /var/tmp/license.tmp, liegt möglicherweise eine Ausnutzung vor.
Betroffene Systeme
Alle Versionen von Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) vor den jeweiligen Hotfix-Releases sind betroffen:
Nicht betroffen sind: Cloud-Delivered FMC (cdFMC), Firewall Device Manager (FDM), Secure Firewall ASA, Secure Firewall FTD und Security Cloud Control (SCC).
Empfehlungen und Maßnahmen
Cisco empfiehlt, umgehend die bereitgestellten Hotfixes über das Cisco Software Center zu installieren. Da es keine Workarounds gibt, ist das Einspielen des Patches die einzige Abhilfemaßnahme. Zusätzlich sollten Administratoren alle Benutzeranmeldedaten, Schlüssel und Zertifikate auf dem betroffenen System rotieren, falls eine Kompromittierung vermutet wird.
Betroffene Systeme:Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.2.4.1, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.0.8, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.0.6.2, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.6.2.1, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.7.12, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.4.4, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.2.10.2, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.4.2.4, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.2.6, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.3.1, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.4.3, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.0.3, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.0.9, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.2.10.1, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.2.3.1, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.7.10.1, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.0.0.1, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.7.11, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.6.0, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.4.7, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.0.1.1, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 10.0.0, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.4.1, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.4.2.1, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.0.2.1, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.2.1, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.6.4, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.0.0, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.4.2.3, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.6.5, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.2.10, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.0.6.1, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.0.1, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.2.2, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.3.0, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.6.2, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.4.2.2, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.2.0.1, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.2.5.1, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.4.6, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.4.1.1, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.0.8.1, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.2.8.1, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.0.4, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.2.5, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.2.3, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.0.6, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 10.0.1, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.0.6.3, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.2.4, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.2.8, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.7.0, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.2.11, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.2.0, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.2.5.2, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.0.2, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.4.0, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.4.2, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.2.7, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.7.10, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.0.7, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.0.5, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.4.5, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.2.9, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.3.1.2, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.6.1, Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) 7.3.1.1
Exploit bekanntPatch verfügbar
CVE-2026-16812
CVSS: 10
Critical
Kritische Schwachstelle in Arista VeloCloud Orchestrator On-Prem (CVE-2026-16812)
Eine kritische Schwachstelle (CVSS 10) im VeloCloud Orchestrator On-Prem erlaubt Remote-Angreifern Zugriff auf privilegierte interne Funktionalität und kann die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit des Orchestrators gefährden. Die Schwachstelle ist aktiv exploitiert.
Kritische Schwachstelle in Arista VeloCloud Orchestrator On-Prem (CVE-2026-16812)
Eine kritische Schwachstelle (CVSS 10) im VeloCloud Orchestrator On-Prem erlaubt Remote-Angreifern Zugriff auf privilegierte interne Funktionalität und kann die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit des Orchestrators gefährden. Die Schwachstelle ist aktiv exploitiert.
Zusammenfassung
Arista Networks hat eine kritische Sicherheitslücke in mehreren Versionen des VeloCloud Orchestrator (VCO) On-Prem offengelegt. Die Schwachstelle mit der Bezeichnung CVE-2026-16812 weist einen CVSS-Score von 10,0 (Maximum) auf und ermöglicht es Remote-Angreifern, auf privilegierte interne Funktionalität zuzugreifen, die ausschließlich für die interne Nutzung bestimmt ist. Eine erfolgreiche Ausnutzung kann die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit des Orchestrators sowie der von ihm verwalteten Daten vollständig kompromittieren.
Technische Details
Die Schwachstelle betrifft interne Funktionalität des VeloCloud Orchestrators, die nicht für den Remote-Zugang vorgesehen war. Ein Angreifer kann diese Schwachstelle ausnutzen, um unberechtigt auf privilegierte Systemkomponenten zuzugreifen. Die betroffene Funktionalität wurde ausschließlich für interne Zwecke entwickelt und ist nicht für eine externe Erreichbarkeit konzipiert.
Die Schwachstelle wurde extern entdeckt und ist aktiv exploitiert. Hosted- und Dedicated-Versionen des VCO wurden bereits im Vorfeld dieser Bekanntmeldung gepatcht.
Sofortiges Update: Aktualisieren Sie den VeloCloud Orchestrator On-Prem umgehend auf die entsprechende gepatchte Version (7.0.0.1, 6.4.2.4, 6.1.3.4 bzw. 5.2.3.14).
Netzwerksegregation: Stellen Sie sicher, dass der Orchestrator nicht direkt aus dem Internet erreichbar ist. Sperren Sie den Zugang auf autorisierte Netzwerke.
Monitoring: Überwachen Sie das System auf Anzeichen einer Kompromittierung, insbesondere ungewöhnliche Zugriffsmuster auf interne Schnittstellen.
Notfallmaßnahmen: Falls ein Update kurzfristig nicht möglich ist, isolieren Sie den betroffenen Orchestrator vom Netzwerk.
Fortinet FortiOS – Umgehung des Symbolischen-Link-Patches
Remote-Schwachstelle in FortiOS ermöglicht die Umgehung eines Patches für die Symbolische-Link-Persistenz. Betroffen sind mehrere Versionen von FortiOS.
Affected:Fortinet FortiOS 7.6.0 bis 7.6.1, Fortinet FortiOS 7.4.0 bis 7.4.6...
Patch verfügbar
CVE-2025-68686
CVSS: 5.3Medium
Fortinet FortiOS – Umgehung des Symbolischen-Link-Patches
Remote-Schwachstelle in FortiOS ermöglicht die Umgehung eines Patches für die Symbolische-Link-Persistenz. Betroffen sind mehrere Versionen von FortiOS.
Zusammenfassung
Eine Schwachstelle der Kategorie CWE-200 (Exposure of Sensitive Information) wurde in mehreren Versionen von Fortinet FortiOS entdeckt. Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer kann über gefälschte HTTP-Anfragen die im Rahmen früherer Exploits implementierte Persistenz-Mechanismus für symbolische Links umgehen. Die Schwachstelle betrifft FortiOS-Versionen von 6.4.0 bis 7.6.1.
Technische Details
Die Schwachstelle betrifft die Persistenz-Mechanismus für symbolische Links (Symbolic Link Persistency), die als Teil eines früheren Patches gegen bekannte post-Exploit-Szenarien implementiert wurde. Ein Angreifer, der über eine andere Schwachstelle bereits Zugang auf Dateisystem-Ebene erlangt hat, kann diesen Mechanismus über speziell gearbeitete HTTP-Anfragen umgehen.
Die Schwachstelle ist unter dem FortiGuard-PSIRT FG-IR-25-934 dokumentiert und wurde der CVE-ID CVE-2025-68686 zugewiesen. Der CVSS-Score liegt bei 5.3 (Medium).
Betroffene Systeme
Produkt
Betroffene Versionen
Fortinet FortiOS
7.6.0 bis 7.6.1
Fortinet FortiOS
7.4.0 bis 7.4.6
Fortinet FortiOS
7.2.0 (alle Versionen)
Fortinet FortiOS
7.0.0 bis 7.0.19
Fortinet FortiOS
6.4.0 bis 6.4.16
Empfehlungen und Maßnahmen
Patch aktualisieren: Aktualisieren Sie Ihr FortiOS auf die neueste verfügbare Version gemäß den Fortinet-Empfehlungen (FG-IR-25-934).
Zugriff einschränken: Stellen Sie sicher, dass die Verwaltungsoberfläche nicht öffentlich erreichbar ist.
Protokollierung überwachen: Überwachen Sie HTTP-Protokolle auf ungewöhnliche Anfragen.
Post-Exploit-Check: Führen Sie eine vollständige Sicherheitsüberprüfung durch, falls Ihr System kompromittiert wurde.
WAF-Richtlinien: Aktualisieren Sie Ihre Web Application Firewall Regeln zur Erkennung entsprechender Anfragen.
Betroffene Systeme:Fortinet FortiOS 7.6.0 bis 7.6.1, Fortinet FortiOS 7.4.0 bis 7.4.6, Fortinet FortiOS 7.2.0 (alle Versionen), Fortinet FortiOS 7.0.0 bis 7.0.19, Fortinet FortiOS 6.4.0 bis 6.4.16
Kein Exploit bekanntPatch verfügbar
CVE-2026-50522
CVSS: 9.8
Critical
CVE-2026-50522: Kritische Schwachstelle in Microsoft SharePoint
Schwere Deserialisierungsschwachstelle in Microsoft Office SharePoint ermöglicht Codeausführung durch Angreifer über das Netzwerk. CVSS-Score: 9.8.
Affected:Microsoft SharePoint Enterprise Server 2016 16.0.0 <16.0.5561.1001, Microsoft SharePoint Server Subscription Edition 16.0.0 <16.0.19725.20434...
Exploit bekanntPatch verfügbar
CVE-2026-50522
CVSS: 9.8Critical
CVE-2026-50522: Kritische Schwachstelle in Microsoft SharePoint
Schwere Deserialisierungsschwachstelle in Microsoft Office SharePoint ermöglicht Codeausführung durch Angreifer über das Netzwerk. CVSS-Score: 9.8.
Zusammenfassung
CVE-2026-50522 beschreibt eine kritische Sicherheitsschwachstelle in Microsoft Office SharePoint, die eine Deserialisierung nicht vertrauenswürdiger Daten ermöglicht. Ein entfernter, nicht autorisierter Angreifer kann diese Schwachstelle ausnutzen, um beliebigen Code auf dem betroffenen System auszuführen. Der CVSS-Score liegt bei 9.8 von 10, was der Stufe "Critical" entspricht.
Technische Details
Die Schwachstelle betrifft den Deserialisierungsmechanismus in Microsoft SharePoint. Durch das Einlesen nicht vertrauenswürdiger Daten kann ein Angreifer mithilfe von speziell aufgebauten Payloads die Ausführung beliebigen Codes auf dem Server erzwingen. Der Angriff erfolgt Netzwerk-basiert und erfordert keine lokale Authentifizierung. Aufgrund der Natur der Schwachstelle (Remote Code Execution via Insecure Deserialization) ist die Ausnutzung mit einem hohen Angriffserfolg zu rechnen.
Betroffene Systeme
Folgende Microsoft SharePoint-Versionen sind betroffen:
Microsoft SharePoint Enterprise Server 2016 — Version 16.0.0 older than 16.0.5561.1001
Microsoft SharePoint Server Subscription Edition — Version 16.0.0 older than 16.0.19725.20434
Microsoft SharePoint Server 2019 — Version 16.0.0 older than 16.0.10417.20175
Empfehlungen und Maßnahmen
Sofortiges Patchen: Installieren Sie die verfügbaren Sicherheitsupdates von Microsoft für die jeweilige SharePoint-Version.
Zugriffsberechtigungen prüfen: Stellen Sie sicher, dass nur autorisierte Benutzer Netzwerkzugriff auf SharePoint-Server haben.
Monitoring: Überwachen Sie ungewöhnliche Aktivitäten auf den betroffenen SharePoint-Systemen.
Notfallplan: Bereiten Sie einen Incident-Response-Plan für den Fall der Ausnutzung vor.
Betroffene Systeme:Microsoft SharePoint Enterprise Server 2016 16.0.0 <16.0.5561.1001, Microsoft SharePoint Server Subscription Edition 16.0.0 <16.0.19725.20434, Microsoft SharePoint Server 2019 16.0.0 <16.0.10417.20175
Exploit bekanntPatch verfügbar
CVE-2026-16232
CVSS: 9.1
Critical
Check Point SmartConsole – Kritische Authentifizierungs-Umgehung (CVE-2026-16232)
Kritische Schwachstelle in Check Point SmartConsole erlaubt Authentifizierungs-Umgehung. Angreifer können unbemerkt Admin-Token erlangen und Sicherheitsrichtlinien ändern.
Affected:checkpoint Multi-Domain Security Management R81.20 with Jumbo Hotfix Take 158 or below, checkpoint Quantum Security Management R81.20 with Jumbo Hotfix Take 158 or below...
Exploit bekanntPatch verfügbar
CVE-2026-16232
CVSS: 9.1Critical
Check Point SmartConsole – Kritische Authentifizierungs-Umgehung (CVE-2026-16232)
Kritische Schwachstelle in Check Point SmartConsole erlaubt Authentifizierungs-Umgehung. Angreifer können unbemerkt Admin-Token erlangen und Sicherheitsrichtlinien ändern.
Zusammenfassung
Eine kritische Schwachstelle in der Anmeldeprozess-Implementierung von Check Point SmartConsole ermöglicht es einem nicht authentifizierten Angreifer aus der Ferne, einen Application-Login-Token zu erlangen und sich mit vollen administrativen Berechtigungen anzumelden. Check Point bestätigt, dass diese Schwachstelle aktiv ausgenutzt wird und eine sehr kleine Zahl an Kunden betroffen ist.
Technische Details
Die Schwachstelle (CVSS 9.1) betrifft den Authentifizierungsmechanismus von Check Point SmartConsole. Ein Angreifer kann den Login-Prozess umgehen, ohne gültige Anmeldedaten eingeben zu müssen. Damit erhält er einen gültigen Application-Login-Token, der volle administrative Berechtigungen auf dem Management Server gewährt.
Mit diesen Berechtigungen kann ein Angreifer:
Sicherheitsrichtlinien (Security Policies) ändern
Sicherheitskonfigurationen verändern
Netzwerkzugriffsregeln manipulieren
Eine Fernausnutzung erfordert Zugang zur IP-Adresse des Management Servers sowie eine Konfiguration, die keine Einschränkungen für Trusted Clients enthält. Der Angreifer benötigt also Netzwerkzugriff auf den Management-Server.
Betroffene Systeme
Folgende Check Point Produkte sind betroffen:
Produkt
Versionen
Multi-Domain Security Management
R81.20 mit Jumbo Hotfix Take 158 oder darunter
Multi-Domain Security Management
R82.10 mit Jumbo Hotfix Take 36 oder darunter
Multi-Domain Security Management
R82 mit Jumbo Hotfix Take 118 oder darunter
Multi-Domain Security Management
R81.10, R81, R80.30, R80.20, R80.10, R80 und R77.30
Quantum Security Management
R81.20 mit Jumbo Hotfix Take 158 oder darunter
Quantum Security Management
R82.10 mit Jumbo Hotfix Take 36 oder darunter
Quantum Security Management
R82 mit Jumbo Hotfix Take 118 oder darunter
Quantum Security Management
R81.10, R81, R80.30, R80.20, R80.10, R80 und R77.30
Empfehlungen und Maßnahmen
Sofort aktualisieren: Installieren Sie die neuesten Jumbo Hotfix Updates für Ihre jeweilige Version. Details finden Sie in SK185169.
Trusted Clients einschränken: Konfigurieren Sie den Management Server so, dass nur vertrauenswürdige Client-IP-Adressen auf die Verwaltungsoberfläche zugreifen können.
Netzwerksegmentierung prüfen: Stellen Sie sicher, dass der Management Server nicht direkt aus dem Internet erreichbar ist.
Zugriffsprotokolle überprüfen: Analysieren Sie Logs auf verdächtige Anmeldeversuche und ungewöhnliche Administrative-Aktionen.
Forensische Untersuchung: Bei Verdacht auf eine Kompromittierung sollte eine gründliche Sicherheitsanalyse durchgeführt werden.